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Hundefreundschaften ermöglichen und nicht erzwingen

Verläslliche Freundschaften können das Leben jedes Menschen und natürlich auch jedes Hundes bereichern. Solche Beziehungen brauchen Raum um sich zu entwickeln und zu wachsen. Basierend auf gegenseitigem Vertrauen, Sympathe und der Bereitschaft jedes Individuum, sich darauf einzulassen. In der heutigen Gesellschft fehlt leider vielfach die Zeit dass sich tolle Hundefreundschaften entwickeln können. Du hast es in der Hand, ändere dies und ermögliche deinem Hund ein bereichertes Hundeleben!

Hunde sind Hunde und trotzdem nicht viel anders als wir Menschen. Auch Hunde haben Bedürfnisse, Interessen, Ängste und Unsicherheiten. Dies wird leider vielfach vergessen und Hunde müssen, der Ansicht nach vieler Hundehalter, zu allem und jedem freudlich sein, sich zu jedem Artgenossen hingezogen fühlen - Nein müssen sie nicht! Dies sind riesige Erwartungen, welche kein Individuum erfüllen kann und wird! Ängste und Unsicherheiten in einem Hundeleben, welche vom Menschen nicht war- und ernstgenommen werden führen nicht selten dazu, dass der Hund sich nicht auf Hundefreundschaften einlassen kann. Antipathien dürfen auch Hunde haben. Auch uns Menschen sind nicht alle Mitmenschen sympathisch.

Biete deinem Hund ein Sicheres und befreites Leben - er wird es dir danken

Wir halten Hunde in Umfeldern, welche sie meist nicht selbst aussuchen würden. Deshalb liegt es in der Verantwortung von uns Menschen, den Hunden in diesem Umfeld Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Ein Umgebung zu bieten in welchem sich gegenseitiges Vertrauen entwickeln kann (dieses entsteht nicht durch Leckerchen oder Belohnungen). Was Hunde doch meistens erfahren ist, dass diese auf sich selbst gestellt sind. Ihre Bedürfnisse, Ängste und Unsicherheiten nich war- und ernstgenommen werden. Und die Hunde in eine Rolle gezwungen werden (meist unbewusst), welche sie nicht warnehmen können und wollen. Dies führt dazu, dass diese zu  (noch) ernsthafteren Skeptikern werden. Sich promlematisches Verhalten (für den Menschen) etwickelt und die Hunde ihren Kopf nicht frei haben, sich auf tolle Hundefreundschaften einzulassen.

persönliches Beispiel, wie Hundefreundschaften entstehen können

Seit rund einem Jahr lebt Raqin (mein Rhodesian Ridgeback Rüde) mit einer Hundedame zusammen. Diese war zu Beginn und dies noch  lange, sehr abgeneigt Raqin gegenüber. Dies durfte sie auch sein und ich hatte nie die Anforderung an die beiden, dass sie beste Freunde werden müssen. Die Hundedame sah sich in der Rolle, Situationen selbst zu regeln, auch Raqin gegenüber. Diese Rolle haben wir erkannt und ihr gezeigt, dass sie dies nicht muss. Im Alltag wurden mehr Grenzen gesetzt und Regeln aufgestellt. Dies führte dazu, dass sich die Hundedame immer häuffiger öffnen konnte und es heute sie ist, welche Raqin zum gemeinsamen Spiel auffordert. Klar ergaben sich durch die neue Situation andere Herausforderungen, welche wir aber sehr gerne meistern! Nicht zu vergessen: Die Entwicklung dieser Freundschaft hat nun rund ein Jahr gedauert - ein Jahr welches sich durchaus gelohnt hat! Nicht immer gibt es "Liebe auf den ersten Blick" und trotzdem kann es bereichernd und schön werden.

Also gebt eurem Hund den Raum und die Zeit sich zu entwickeln. Habt teil an ihrem Leben. Nehmt die Bedürfnisse, Ängste und Unsicherheiten ernst und bietet ihnen ein Umfelnd, um sich wohl und geborgen zu fühlen. Dies ist die Pflicht und Verantwortung jedes Hundehalters (natürlich auch jeder Hundehalterin).